
Ungarisches Gulasch – Gulyás
Zutaten
- 1 kg Rindfleisch z.B. Wade oder Schulter
- 3 große Zwiebel
- 2 EL Olivenöl alternativ Schweineschmalz
- 2 EL Paprikapulver edelsüß
- 1 TL Paprikapulver rosenscharf
- ½ TL Kümmel
- 3 Knoblauchzehen
- 2 EL Tomatenmark
- 2 rote Spitzpaprika
- 1 l Rinderfond
- 2 Lorbeerblätter
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
- Fleisch kräftig anbratenRindfleisch in Würfel schneiden, salzen und in heißem Schmalz/Öl in einem Topf rundum scharf anbraten. Herausnehmen.

- Zwiebeln im Bratenansatz schmorenGewürfelte Zwiebeln und Knoblauch im gleichen Topf langsam goldbraun weich schmoren.3 große Zwiebel

- Paprikapulver einrührenTopf kurz vom Herd ziehen, Paprikapulver unterrühren (nicht verbrennen lassen).2 EL Paprikapulver edelsüß, 1 TL Paprikapulver rosenscharf
- Alles vereinenFleisch zurückgeben, Knoblauch, Kümmel und Tomatenmark zugeben, kurz mitrösten.½ TL Kümmel, 3 Knoblauchzehen, 2 EL Tomatenmark

- Aufgießen & schmorenMit Brühe oder Wasser knapp bedecken, Lorbeer zufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mindestens 2 Stunden sanft köcheln lassen.1 l Rinderfond, 2 Lorbeerblätter, Salz und Pfeffer

- Paprika ergänzenPaprika in Streifen schneiden und ca. 30 Minuten vor Ende zugeben und mit schmoren.2 rote Spitzpaprika

- ServierenMit Spätzle oder Kartoffeln servieren.

Notizen
Das Gulyás stammt aus Ungarn und geht auf die Hirten („Gulyás“) der ungarischen Puszta zurück, die Fleisch in Kesseln über offenem Feuer schmorten. Charakteristisch sind viel Paprika, Zwiebeln und langsam gegartes Rindfleisch – ursprünglich eher als Suppe oder Eintopf gedacht.
Im 19. Jahrhundert wurde das Gericht zum kulinarischen Symbol Ungarns und verbreitete sich von dort aus in die gesamte Donaumonarchie. Heute ist Gulasch in ganz Mitteleuropa beliebt – von Österreich über Süddeutschland bis Tschechien – wobei sich regionale Varianten entwickelt haben.
Während außerhalb Ungarns häufig eine dicke, sämige Fleischsoße serviert wird, bleibt das traditionelle ungarische Gulyás aromatisch, paprikabetont und leicht suppig – rustikal, kräftig und tief verwurzelt in der ungarischen Küchenkultur.

